Über DFB-Pokal

Der DFB-Pokal ist ein seit 1935 ausgetragener Fußball-Pokalwettbewerb für deutsche Vereinsmannschaften. Er wird jährlich vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veranstaltet und ist nach der Deutschen Meisterschaft der zweitwichtigste Titel im nationalen Vereinsfußball.

In den ersten Runden bringen die sogennanten Kleinen, also Vereine aus den unteren Ligen, die großen Teams aus den Profiligen ins Straucheln. Zu den bekanntesten Überraschungen gehören zum Beispiel die Niederlage des FC Bayern 1994 gegen den Regionalligisten TSV Vestenbergsgreuth (0:1) sowie die Siege des Regionalligisten Eintracht Trier, der in der Saison 1997/98 zunächst den amtierenden UEFA-Pokal-Sieger FC Schalke 04 und anschließend den amtierenden Champions-League-Sieger Borussia Dortmund aus dem Pokal warf. Im Halbfinale musste man sich dann mit 10:11 nach Elfmeterschiessen dem MSV Duisburg geschlagen geben.

Zum bislang einzigen Mal konnte mit Hannover 96 ein Zweitligist den Pokal gewinnen als man 1992 insgesamt 5 Bundesligisten bezwang, unter anderem den amtierenden Pokalsieger SV Werder Bremen der in der gleichen Saison den Europapokal der Pokalsieger gewann.

Diese Überraschungen sorgten für die geflügelte Redensart: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

Am 26. Dezember 1952 wurde mit dem DFB-Pokal-Spiel FC St. Pauli gegen den Duisburger Stadtteilverein Hamborn 07 auf dem Hamburger Heiligengeistfeld das erste Fußballspiel im deutschen Fernsehen live ausgestrahlt. Die Hamborner gewannen die Achtelfinalpartie mit 4:3.

Im Free-TV werden einige Pokalspiele live von der ARD übertragen, darunter beide Halbfinale sowie das Endspiel. Zusätzlich überträgt Das Erste ausgewählte Partien aus den vorherigen KO-Phasen, beispielsweise 2 Partien des Viertelfinals.

Des Weiteren wird auch das DFB-Pokal-Endspiel der Frauen von der ARD live gezeigt.