Fußball live im Fernsehen am 20.3.2023

20. März

  • 1 Spiel

Hier ist die Übersicht aller Fußballspiele die am 20.3.2023 live im Fernsehen oder live im Stream gezeigt werden:

Nur 1 Fußball-Spiel live

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  • Matchbild
    Dritte Liga MagentaSport
    FC Ingolstadt - Dynamo Dresden
    Zuletzt trafen FC Ingolstadt und Dynamo Dresden am 17. September 2022 aufeinander. (...)

Historisches am 20. März

  • Vor 47 Jahren

    1976: Vorstopper Chris Nicholl trifft 4 Mal - Endstand 2:2

    Aufsteiger Aston Villa war vor 47 Jahren am 35. Spieltag zum Liga-Spiel der First Division, der höchsten englischen Spielklasse vor Einführung der Premier League 1992, zu Gast bei Leicester City.

    Bereits in der 15. Minute unterlief Aston Villas Vorstopper Chris Nicholl ein Eigentor als er eine scharfe Flanke mit dem Kopf klären wollte. Diesen Fauxpas konnte er jedoch noch in der ersten Halbzeit ausgleichen als er 5 Minuten vor dem Pausentee mit links abzog und zum 1:1 traf.

    In der zweiten Halbzeit wiederholten sich die Ereignisse: In der 53. Minute fälschte er erneut eine gegnerische Flanke unhaltbar für seinen eigenen Torwart zum 2:1 für Leicester ab. Und abermals konnte er seinen Fehler selbst wieder gut machen als er in der 86. Minute einen Abpraller zum 2:2 über die gegnerische Torlinie drückte.

    Das Chris Nicholl an diesem Tag durch seine 4 Treffer einige bis heute gültige Rekorde aufstellte, haben die meisten am Spieltag selbst gar nicht wahrgenommen sondern erst am nächsten Tag aus der Zeitung erfahren. So gehört er mit 2 Eigentoren zu den Rekordschützen in einem Spiel da in den höherklassigen Ligen im Männerfußball noch niemand 3 Eigentore in einem Spiel erzielte. Zudem ist er der einzige Spieler, der alle 4 Treffer bei einem 2:2-Remis erzielte und seine Mannschaft damit nicht verloren hat.

  • Vor 57 Jahren

    1966: Der WM-Pokal wird gestohlen

    1966 sollte erstmals eine Fußball-Weltmeisterschaft im selbst ernannten "Mutterland des Fußballs" stattfinden. Der englische Fußballverband lieh sich von der FIFA bereits Monate vorher den WM-Pokal aus um eine umfangreiche PR-Tour zu starten. Obwohl der Pokal rund um die Uhr bewacht werden sollte, ließen ihn die Wachleute in London zur Mittagspause in einem verschlossenen Raum mit einem Vorhängeschloß um die Glasvitrine zurück.

    Prompt wurde er an einem Sonntag vor 57 Jahren entwendet. Der Täter konnte nie ermittelt werden, aber eine Woche nach dem Diebstahl konnte der Pokal gefunden werden. Der Hund Pickles schnüffelte an einem eingewickelten Zeitungspapier. Sein Herrchen öffnete das zusammengeschnürte Paket und fand den WM-Pokal vor.

    Und so waren nicht im folgenden Sommer die Nationalspieler der Three Lions die ersten Engländer die den WM-Pokal in Händen hielten, sondern vorher bereits mindestens ein Dieb und ein Hundebesitzer.

  • Vor 94 Jahren

    Rudi Glöckner (94)

    Der vor 94 Jahren im sächsischen Markranstädt geborene Fußball-Schiedsrichter ist der erste und einzige deutsche Schiedsrichter der bislang ein WM-Finale leiten durfte.

    1952 legte er die Schiedsrichterprüfung ab und pfiff ein Jahr später sein erstes Spiel. Zwischen 1959 und 1977 leitete er insgesamt 230 Spiele in der höchsten Spielklasse, der DDR-Oberliga. Zudem leitete er 4 Mal das Endspiel des nationalen Pokalwettbewerbs um den FDGB-Pokal.

    International wurde er erstmals bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio bei der Partie zwischen Brasilien und der Vereinigten Arabischen Republik (1:1) eingesetzt.

    Vor der WM 1970 hatte er erst ein einziges A-Länderspiel gepfiffen, während der WM dann sein zweites Länderspiel. Da die brasilianische Delegation keinen der namhaften europäischen Unparteiischen akzeptierte und die italienische Nationalmannschaft keinen südamerikanischen Schiedsrichter wünschte, beauftragte FIFA-Präsident Stanley Rous Glöckner mit der Leitung des Endspiels. Obwohl es also erst sein drittes Länderspiel war, bescheinigten ihm viele eine sehr gute Leistung beim Finalsieg der Brasiianer (4:1).

    Im gleichen Jahr leitete er noch das Hinspiel der Endspiele um den Weltpokal zwischen Estudiantes de la Plata und Feyenoord Rotterdam (2:2) sowie ein Jahr später das Rückspiel im UEFA-Pokal-Finale zwischen Leeds United und Juventus Turin (1:1). Auch bei der EM 1972 sowie der WM 1974 wurde er eingesetzt. Im gleichen Jahr leitete er auch noch das UEFA-Super-Cup-Finale zwischen Ajax Amsterdam und dem AC Mailand in Amsterdam (6:0) sowie 1976 das Rückspiel der Endspiele um den UEFA-Pokal zwischen dem FC Brügge und dem FC Liverpool (1:1).

    Er gehört damit zu den wenigen Schiedsrichtern, die als Referee bei zwei Endspielen in demselben internationalen Wettbewerb fungierten und ist der deutsche Schiedsrichter mit den meisten internationalen Endspielen. Für westdeutsche Schiedsrichter war es allerdings ungleich schwerer ein Finale zu erreichen da häufig die deutschen Vereine sowie die Nationalmannschaft in den Wettbewerben recht weit kamen und deshalb keine Schiedsrichter aus dem gleichen Land eingesetzt wurden.

    Nach dem Ende seiner Schiedsrichterlaufbahn blieb Rudi Glöckner dem Sport als Organisator von Fußballturnieren und als Funktionär in verschiedenen Schiedsrichterkommissionen verbunden, darunter der der UEFA und des DFB sowie der des NOFV, der er auch vorstand. Er verstarb am 25. Januar 1999.